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Im traditionsreichen
Weingut, das 1767 erstmals urkundlich erwähnt wird und heute
22 Hektar Weingärten bewirtschaftet, setzt man auf Weinproduktion
nach neuesten Erkenntnissen. Auf dem Rotweinsektor gilt Engelbert
Gesellmann als Pionier, da er als einer der ersten internationale
Rebsorten auspflanzte und sich sehr früh mit dem Ausbau seiner
Weine in kleinen Eichenfässern beschäftigte. Ein Teil
seiner Rotweine wird in Barriques zur Reife geführt, bei
den Weißweinen wird der Chardonnay "Steinriegel"
in Barriquefässern vergoren.
Engelbert Gesellmann und sein Sohn Albert, der seine praktische
Ausbildung in Südafrika und Kalifornien absolvierte, legen
ihr Hauptaugenmerk auf den Ausbau eleganter Cuvèesaus blauen
Trauben, wobei die Zusammensetzung größtenteils gleichbleibt.
Traditionelle Maischegärung und biologischer Säureabbau
werden erfolgreich zugunsten von Weinen mit weicheren Tanninen,
kürzerer Entwicklungs- und längerer Reifephase eingesetzt.
Das Markenzeichen des Weingutes ist "Opus Eximium",
eine Barrique-Cuvèe aus Blaufränkisch, Cabernet Sauvignon,
St.Laurent und Blauburgunder, wobei die Sorten in verschiedenen
Hölzern ausgebaut werden. Die jüngste Cuvèe "Bela
Rex", bestehend aus 70% Cabernet Sauvignon und 30% Merlot,
besticht durch konzentrierte Frucht, Extraktsüße und
große Komplexität.
Die
Weine der Familie Gesellmann erfreuen sich bis weit über
die Grenzen Österreichs bzw. Europas hinaus höchster
Anerkennung. Engelbert Gesellmann wurde 1994 vom österreichischen
Magazin
"A la Carte" mit der "Trophèe Gourmet"
für sein Lebenswerk ausgezeichnet.
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Barrique de Beurse 1998 kommt aus dem Hause Gesellmann
Im
Vorjahr fand im neuen Barriquekeller unseres Hauses die Präsentation
des Barrique de Beurse ' 98 statt. Einige Mitarbeiter der Wiener
Börse wählen jedes Jahr ein Weingut für dieses
spezielle Cuvèe aus. Für das Börsenjahr 1998
wurde im Weingut Gesellmann eifrig verkostet und das Cuvèe
zusammengestellt.
Barrique de Beurse ist ein Cuvèe aus Blaufränkisch,
Cabernet Sauvignon, St.Laurent und Zweigelt. Dieses Cuvèe
stammt aus dem Erntejahr
1997 und präsentiert sich mit einer Fruchtnase aus dunklen
Beeren, weichen Tanninen und kräftigen Abgang.
Das Etikett für diesen Wein wurde von Hannelore Knittler-Gesellmann
gestaltet. Da das Börsejahr 1998 ein weniger erfolgreicheswar,
ist am Etikett ein kleiner Bär abgebildet. Ist das Börsejahr
jedoch erfolgreich, ziert das Etikett ein mächtiger Stier.
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